Die Neurotopische Therapie


Eine Therapie bei chronischen Schmerzen


Die neurotopische oder auch Kochsalztherapie wurde in den 80er Jahren von Dr. Desnizza (Baden-Baden) entwickelt.

Wem hilft die neurotopische Therapie?
Patienten mit chronischen Schmerzen am Bewegungsapparat, insbesondere mit Wirbelsäulensyndromen, Bandscheibenvorfällen, Schulterarmsyndromen, bestimmten Formen von Migräne und Kopfschmerzen können von dieser Behandlung profitieren.
80% der behandelten Patienten sind auch nach einem Jahr noch deutlich gebessert oder beschwerdefrei.

Wie sieht die Behandlung aus?
In einem ausführlichen Gespräch und nach gründlicher Untersuchung wird geklärt, ob die Therapie im Einzelfall geeignet ist. Dann werden in 10 bis 12 Sitzungen Injektionen mit 0,9%iger Kochsalzlösung an die Nervenausgänge entlang der Wirbelsäule gesetzt.
Die Behandlungen finden zweimal pro Woche statt. In besonderen Fällen ist es sinnvoll, die Therapie nach einem Vierteljahr mit drei bis vier Sitzung aufzufrischen.

Was bewirkt das Kochsalz?
In chronisch entzündeten Geweben kommt es durch Übersäuerung zu einem Natriummangel. Natriumionen sind jedoch von großer Bedeutung für die Funktionsfähigkeit der Nerven, denn ohne Natrium können die elektrischen Impulse nicht entstehen, die der Nerv braucht, um seine durchblutungssteuernde Aufgabe zu erfüllen. Anders ausgedrückt:
Ohne Aktionpotential (Kalium-Natrium-Pumpe) können die intramuralen Nervengeflechte in den Arteriolen die Mikrozirkulation nicht steuern.
Wird den Nerven nun durch die Injektion Natrium zugeführt, können durch die verbesserte Durchblutung wieder lebenswichtige Stoffe wie Sauerstoff, Vitamine und Mineralien zu den Zellen hin- und Schlackenstoffe abtransportiert werden. Auf diese Weise wird ein Selbstheilungsprozess des Körpers in Gang gesetzt, zu dem die neurotopische Therapie den Antriebsstoff liefert.

Gibt es Nebenwirkungen?
Das injizierte 0,9% ige NaCl kommt im Körper als natürliche  Flüssigkeit vor und ist als solche absolut nebenwirkungsfrei.
Bei sachgemäßer Anwendung gibt es keine Nebenwirkungen.